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Über die Ragdoll

Das Wesen der Ragdoll

Die Ragdoll ist eine sehr liebe, intelligente und sanftmütige Katze. Sie möchte immer in der Nähe "ihrer" Menschen sein. Sehr gut eignet sich die Ragdoll als reine Wohnungskatze, da sie nicht den Drang nach Freigang hat. Gerne nimmt sie aber einen katzensicheren Balkon bzw. ein Freigehege an.

 

Die Ragdoll besticht durch ihre Schönheit und Anmut, ihre blauen Augen sind einfach umwerfend. Ihr pflegeleichtes Halblanghaar-Fell ist von seidiger watteartiger Textur und haart nur sehr wenig. Unsere Ragdolls lieben es, ab und zu mit einer Naturhaarbürste gekämmt zu werden. Für sie ist es gleichzeitig eine Massage und gut für die Durchblutung der Haut.

 

Ragdolls sind sehr vertrauensselig, deshalb empfiehlt es sich, keinen unkontrollierten Freilauf zu gewähren.

Aufgrund ihrer Treue und Anhänglichkeit sollte sie nicht den ganzen Tag über alleine gelassen werden. Bei voller Berufstätigkeit wäre es für die Ragdoll schön, wenn sie einen vierbeinigen Gefährten zum Spielen hätte. Denn eine Ragdoll ist sehr gesellig und überhaupt nicht gern allein. Auch verträgt sie sich meist mit freundlichen Hunden. Da die Ragdoll sanft und neugierig ist, wird sie, wenn sie keine schlechten Erfahrungen gemacht hat, innige Freundschaften mit Kindern schließen.

 

Das Aussehen der Ragdoll

Die Ragdoll ist eine ausschließlich blauäugige, mittelgroße Masken- oder Pointkatze mit muskulösem Körperbau und kräftiger Knochenstruktur. Sie kommt in den drei traditionellen Zeichnungsvarianten Bicolour, Mitted und Colourpoint sowie in den Farben Seal und Blue, selten noch in Chocolate und Lilac vor.

 

Die Bicolour ist die Ragdollvariante mit dem größtem Weißanteil. Auffällig ist das umgekehrte "V" im Gesicht. Weiß sollten alle vier Beine und der Bauch sein. Die Farbe auf dem Rücken sollte gleichmäßig durchgefärbt sein. Weiße Flecken auf dem Rücken werden toleriert. Die Nase und die Fußballen sind rosa.

 

   

 

Die Ragdoll mit dem zweitgrößtem Weissanteil ist die Mitted. Sie wird von Katzenfreunden häufig mit der Heiligen Birma verwechselt. Das liegt daran, dass sie sich auf den ersten Blick ähnlich sind. Bei genauerer Betrachtung sieht man aber deutlich die Unterschiede zwischen den Beiden. Die Mitted zeigt an den Vorderbeinen weisse Handschuhe und an den Hinterbeinen weisse "Stiefel", deren Weissanteil mindestens bis zur Ferse und höchstens bis zur Mitte des Oberschenkels reichen sollte. Außerdem hat die Ragdoll ein weißes Kinn. Von hier aus verläuft ein weisses Lätzchen und anschließend ein weißer Streifen über den Bauch bis zum unteren Schwanzansatz. Der weiße Bauchstreifen darf beliebig breit, aber nicht unterbrochen sein. Die Fußballen sind rosa und der Nasenspiegel hat dieselbe Farbe, wie die Points.

 

 

 

Die Ragdoll-Colourpoint darf keine weisse Farbe zeigen. Die Farbverteilung ist dieselbe wie bei der Perser-Colourpoint oder der Siamkatze. Der Unterschied liegt hier lediglich im Körperbau, dem Kopftyp und der Felllänge. Die Pointfarbe der Ragdoll-Colourpoint zeigt sich im Gesicht, an den Ohren, an den Pfoten und am Schwanz. Die Pointfarbe ist dunkler, als die Körperfarbe. Die Fußballen und der Nasenspiegel sind analog der Pointfarbe.

Größe und Gewicht der Ragdoll

Die Ragdoll soll mittelgroß und kräftig sein. Der Körperbau soll aber insgesamt harmonisch wirken. Kater sind deutlich grösser als Kätzinnen. Ein normalgewichtiger Kater wird meist ein Gewicht von 6 - 8 kg und eine normalgewichtige Kätzin ein Gewicht von

4 - 5 kg  nicht überschreiten. Kastraten hingegen können 1 - 2 kg mehr auf die Waage bringen. Häufig hört man von Ragdollkatern, die 12 kg wiegen sollen. Solche Gewichte sind aber eher die Ausnahme. Sicherlich wird es die eine oder andere Ragdoll geben, die die eben beschriebenen Normalgewichte überschreitet, ohne dick zu sein.

 

Gewicht und Grösse sollten nicht zusammen in einen Topf geworfen werden. Gewicht sagt nicht unbedingt etwas über die Grösse einer Katze aus. Eine übergewichtige und vom Körperbau her eher zierliche Ragdoll kann schließlich das gleiche Gewicht haben, wie eine normalgewichtige kräftig gebaute Ragdoll. Die Lebensqualität einer übergewichtigen Katze ist allerdings deutlich eingeschränkt und dessen sollte sich jeder Katzenbesitzer bewusst sein.

 

Entwicklung der Ragdoll

Die Entwicklung dieser Maskenkatze verläuft langsam und so richtig "fertig" ist sie erst mit vier Jahren. Natürlich gibt es da auch Unterschiede, denn einige Ragdolls entwickeln sich im 1. Lebensjahr sehr schnell, dann kommt die Entwicklung zum Stillstand und sie "füllen" sich nur noch. Andere wiederum  wachsen langsam und brauchen gut vier Jahre, bis ihre Entwicklung vollständig abgeschlossen ist.

Auch die Farbentwicklung der Ragdoll dauert lange. Die Babys kommen ganz weiss zur Welt und in den ersten Lebenstagen färben sich bei den Colourpoints und Mitteds zunächst die Öhrchen und das Näschen dunkel ein. Die Bicolours zeigen zuerst nur an den Öhrchen Farbe; das Näschen bleibt immer rosa. Erst dann kommen langsam die Points hervor. Die Ragdoll ist oftmals erst mit 3 - 4 Jahren endgültig ausgefärbt.

Als Spätzünder könnte man diese bezaubernde Halblanghaarkatze schon bezeichnen, was aber auf keinen Fall negativ anzusehen ist.

 

Fazit:

Wenn Sie einmal dem Charme einer Ragdoll erlegen sind, werden Sie sich immer wieder für eine Ragdoll entscheiden.

 

Teilweise wurden Textelemente von der Homepage der Interessengemeinschaft Ragdoll entnommen http://www.ig-ragdoll.de/

 

 

Aktualisiert: 01.01.2016

"Hunde kommen her, wenn sie gerufen werden. Katzen nehmen es zur Kenntnis und kommen gelegentlich darauf zurück."

Mary Bly